Wir suchen: Die witzigste Bewerbungspanne

Wir suchen BewerbungspannenSchon mal Ihren eigenen Namen in einer Bewerbung falsch geschrieben? Oder vergessen den Hosenstall zu schließen? Alles schon passiert! Peinliche Pannen bei Bewerbung oder Vorstellungsgespräch sind auf den ersten Blick zwar manchmal lustig, kosten aber in den meisten Fällen auch den angestrebten Job. Wir haben einmal die fünf schrägsten Fälle aufgelistet.

Platz 5 – Bereits im ersten Gespräch nach dem Gehalt fragen

Besonders forsche Bewerber fragen bereits im ersten Bewerbungsgespräch nach dem Gehalt. Ein Fehler! Denn: Derartige Themen werden frühestens im zweiten Bewerbungsgespräch aktuell, es sei denn, der Personalmanager spricht das Thema von sich aus an.

Sie sollten das Thema daher auch dann nicht thematisieren, wenn Sie am Ende des Bewerbungsgespräches zu Ihren Fragen aufgefordert werden – so wie unsere Userin Martina K.: „Ich habe am Ende des Gespräches meine Gehaltsvorstellungen konkret genannt und auch zum Ausdruck gebracht, davon nicht abrücken zu wollen. Die Antwort des Personalmanagers war deutlich: Er wies mich bestimmt darauf hin, dass ich erst einmal fachlich überzeugen solle, bevor ich mit Zahlen um mich werfe. Damit war der Job-Traum ausgeträumt.“

Platz 4 – Bewerbung der Konkurrenzfirma verschicken

Prüfen Sie mehrfach Ihre Bewerbungsunterlagen, bevor Sie diese an den potenziellen Arbeitgeber schicken. Peinlich wird es, wenn Sie ein älteres Bewerbungsschreiben schicken und die Konkurrenzfirma in der Adresszeile steht oder (noch besser!) im Absatz über Ihre Bewerbungsmotivation. Eine solche Panne bringt die Personaler auf die Palme.

Das weiß unser User Dirk G. aus eigener Erfahrung: „Ich habe in meinem Bewerbungsanschreiben groß und breit erklärt, warum ich gerade bei der Firma A arbeiten möchte und was ich alles so unverwechselbar an ihr finde. Dumm nur, dass ich das dem größten Wettbewerber des Unternehmens geschickt hatte.“ Die schriftliche Absage aus der Personalabteilung war deutlich. Man regte Dirk G. an, die Unterlagen vor dem Versand beim nächsten Mal besser noch einmal durchzuschauen. Außerdem empfahl der Personalverantwortliche, künftig auf Bewerbungen an sein Unternehmen zu verzichten.

Platz 3 – Ansprechpartner mit falschem Namen ansprechen

Sie haben bereits eine wichtige Hürde genommen und es zum Bewerbungsgespräch geschafft. Nun sind Sie vor Ort und reichen dem Personalleiter freudestrahlend die Hand und begrüßen ihn mit den Worten „Guten Tag Herr Schulz. Ich freue mich, Sie endlich auch einmal persönlich kennenzulernen!“

Ein eigentlicher guter einleitender Satz für ein Bewerbungsgespräch – hieße der gute Mann nicht Brinkmann mit Nachnamen. „Danach war das Gespräch natürlich gelaufen. Da half auch meine Entschuldigung nicht weiter. Nach zehn Minuten war das Bewerbungsgespräch schon zu Ende. Und Herr Brinkmann verabschiedete mich mit süffisantem Lächeln als Frau Schulz,“ erzählt unsere Userin Daniela M.

Platz 2 – Beim Bewerbungsgespräch Anrufe auf dem Handy annehmen

Machen Sie Ihr Handy beim Bewerbungsgespräch immer aus? Oder ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie es vergessen und es bei Ihnen während des Gesprächs mit dem Personalleiter klingelt?

Matthias S. ist das passiert, und damit nicht genug: „Ich erhielt während eines Bewerbungsgespräches einen Anruf von einem anderen Unternehmen, bei dem ich mich auch beworben hatte. Die wollten mit mir einen Termin für ein Bewerbungsgespräch ausmachen. Zwar habe ich versucht, den Anruf neutral und kurz abzuwickeln. Trotzdem hat mein Gegenüber die Situation gleich richtig eingeschätzt und gewusst, wo der Hase lang langläuft“, berichtet Matthias S. Damit war das Gespräch natürlich abrupt beendet. Daher grundsätzlich: Beim Bewerbungsgespräch das Handy immer ausschalten!

Platz 1 – Der runter gerutschte Rock

„Ich stand auf und plötzlich rutschte mir der Rock runter,“ erzählt Userin Susanne S. mit einem Lächeln. Heute – zwei Jahre nach dem Ausrutscher – kann sie wieder darüber lachen. „Damals war das natürlich gar nicht lustig. Ich war vor dem Bewerbungsgespräch noch auf der Toilette und hatte vor lauter Nervosität vergessen, den Reißverschluss an der Seite zuzuziehen. Dann ist es halt passiert und ich stand kurz halbnackt vor meinem Gesprächspartner.“

Viele Bewerber achten immer noch zu wenig auf ihre Kleidung. Ein offener Hosenstall, ein zu freizügige Bluse oder eben ein nicht geschlossener Reißverschluss am Rock können fatale Folgen haben. „Den Job habe ich natürlich nicht bekommen,“ so Bürokauffrau Susanne S.

Sie haben die Top-Fünf der Bewerbungspannen auf unsere Seite gelesen? Vielleicht ist Ihnen schon ähnliches passiert. Ja? Dann erzählen Sie uns davon. Erlaubt ist alles – nur wahr muss es sein!

Schreiben Sie Ihre witzigste Bewerbungspanne einfach als Kommentar oder setzen Sie einen entsprechenden Trackback auf diese Seite.

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 23.10.2014:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 23.10.2014:

      Dieser Eintrag wurde am 14. Januar 2008 um 14:34 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Allgemein. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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