Was gehört in keinen Lebenslauf/ Bewerbungsunterlagen?

No-Gos in Bewerbungsunterlagen und LebenslaufDer Lebenslauf ist das Kernelement Ihrer Bewerbungsunterlagen und eine wesentliche Grundlage der Personalentscheidung. Dabei muss der Lebenslauf genauso wie das Bewerbungsschreiben individuell gestaltet und der jeweiligen Situation sowie dem anzuschreibenden Unternehmen angepasst werden. Daher gibt es keine allgemeingültige Vorlage.


Bestimmte Dinge gehören jedoch in keine Bewerbungsunterlagen – die häufigsten Fehlerquellen beim Erstellen des Lebenslaufes sind allerdings schnell identifiziert und leicht zu vermeiden:
Auch wenn Sie ihre Kontaktdaten bereits auf dem Bewerbungsdeckblatt notiert haben, gehören diese samt E-Mail-Adresse und Telefonnummer immer auch in den Lebenslauf. So ersparen Sie dem Personalchef Zeit und Nerven, sollte dieser gerade nicht das Deckblatt zur Hand haben. Vermeiden Sie zudem unnötige Angaben zu Namen und Berufen der Eltern und Geschwister, Konfession, Gesundheitszustand und politischer Gesinnung.

Der berufliche Werdegang wird in amerikanischer Reihenfolge, also chronologisch rückwärts, aufgebaut. So weiß der Personaler auf den ersten Blick, woran er bei Ihnen ist. Sie sollten sich jedoch nicht dazu verleiten lassen, eine stumpfe Auflistung Ihrer beruflichen Stationen zu verfassen. Ergänzen Sie lieber jede einzelne Station mit ein paar knappen und präzisen Bullet-Points – je aktueller der Job, desto ausführlicher sollten diese Informationen sein. Lücken im Lebenslauf sind ein Tabu. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie Sie mit diesen umgehen können. Wer hier nicht bei der Wahrheit bleibt, fliegt meistens sehr schnell bei dem Bewerbungsgespräch auf.

Aus Ihren Angaben zum Studium oder zur Berufsausbildung sollte hervorgehen, ob Sie diese bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Auch Ihre Abschlussnote und gegebenenfalls Studienschwerpunkt sollten mit angegeben werden; Grundschulaufenthalte hingegen sind für den Personalchef uninteressant und gehören in keinen Lebenslauf.
Generell gilt: So wenig Angaben wie möglich, aber so viele wie nötig. Auskünfte über Schulungen, Fortbildungen oder Praktika, die in keinerlei Zusammenhang zu der ausgeschrieben Stelle stehen, haben in keiner Bewerbung etwas zu suchen. Auch Angaben zu Zivil- oder Wehrdienst sind überflüssig – es sei denn, es entsteht dadurch eine Lücke in Ihrem Lebenslauf.

Neben inhaltlichen No-Gos gilt es natürlich auch bei der formalen Gestaltung, Fehler zu vermeiden:
Der Lebenslauf sollte maximal 2 Seiten umfassen. Achten Sie dabei auf eine sinnvolle Untergliederung, einen geeigneten Schrifttyp und Schriftgröße. Vermeiden Sie unter allen Umständen Eselsohren, Flecken, verwischte Druckerschwärze und eine schlechte Papierqualität! All diese Dinge gelten dabei nicht nur für den Lebenslauf, sondern selbstverständlich für die gesamten Bewerbungsunterlagen. Da Lebensläufe nicht jedes Mal von Grund auf neu geschrieben werden, darf auf keinen Fall vergessen werden, diesen auf spezifische Änderungen zu überarbeiten und das Datum zu aktualisieren.
Wenn Sie sich an diese Vorgaben halten, ist der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Job bereits getan.

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 21.10.2014:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 21.10.2014:

      Dieser Eintrag wurde am 20. Dezember 2010 um 15:55 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Lebenslauf wie. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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