Lebenslauf: Typische Fehler vermeiden

Tipps für den Lebenslauf für Ihre Bewerbung

Für den Erfolg einer Bewerbung ist Sorgfalt das A und O. Gerade beim Lebenslauf sollten Sie auf eine ordentliche Ausarbeitung achten. Wir benennen die häufigsten Fehlerquellen beim Erstellen des Lebenslaufs und erläutern, worauf Personaler achten.

Beruflicher Werdegang und Kontaktdaten

Versetzen Sie sich einmal in die Lage eines Mitarbeiters der Personalabteilung: Auf die ausgeschriebene Stelle bewerben sich 100 Kandidaten. Natürlich fällt Ihr erster Blick auf den Lebenslauf, denn hier sind die wichtigsten Informationen auf den Punkt gebracht: Kontaktdaten und beruflicher Werdegang des Bewerbers. Lebensläufe, die diesen Zweck nicht erfüllen, werden erst einmal beiseite gelegt – die wenigsten Personaler haben Lust darauf, Kontaktdaten zu recherchieren und sich durch unübersichtliche Lebensläufe zu kämpfen.

Deshalb gilt: Persönliche Daten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer immer im Lebenslauf angeben, auch wenn diese bereits auf dem Deckblatt Ihrer Bewerbung vermerkt sind. Hat der Personalchef dieses gerade nicht zur Hand, reicht ein Blick in den Lebenslauf. Das spart Zeit und Nerven.

Angaben zum beruflichen Werdegang sollten nicht in chronologischer Reihenfolge gemacht werden. Beginnen Sie mit der letzten Station, also Ihrem aktuellen Job. So weiß der Personaler auf den ersten Blick, woran er bei Ihnen ist. Angaben zur Berufspraxis schließen Informationen zur Dauer des Beschäftigungsverhältnisses, zu Arbeitgebern und zu Ihren Tätigkeiten und Aufgabenbereichen mit ein.

„Ein Fehler, den Bewerber im Lebenslauf immer wieder machen, ist die stumpfe Auflistung beruflicher Stationen“, sagt Maria Nevado, Regional Recruitment Manager des Online-Stellenportals www.stepstone.de. „Es genügt nicht, die Jobbezeichnungen zu nennen. Geben Sie immer an, was hinter einer offiziellen Bezeichnung steckt, am besten mit einer knappen und präzisen Beschreibung Ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche.“

Angaben zur Ausbildung

Aus den Angaben zur Berufsausbildung sollte hervorgehen, ob Sie diese bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Das gilt natürlich auch für ein Studium. Geben Sie zudem Ihre Abschlussnote und gegebenenfalls Ihren Studienschwerpunkt an.

Übrigens: Informationen über Grundschulaufenthalt, Namen und Berufe der Eltern und Geschwister, Religionszugehörigkeit, politische Gesinnung und Gesundheitszustand haben im Lebenslauf nichts zu suchen. Ersparen Sie dem Personaler langweilige Details dieser Art.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig, aber immer individuell

Ähnlich ermüdend sind Auskünfte über Schulungen oder Fortbildungen, die in keinem Zusammenhang mit der angestrebten Position stehen. Altbewährte Faustregel für den Lebenslauf: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. So bringen Sie einen roten Faden in den Lebenslauf und schneiden ihn auf das Jobprofil zu.

Einmal mühsam formatierte Lebensläufe speichert man in der Regel auf dem Computer ab. Greifen Sie zu einem späteren Zeitpunkt ruhig darauf zurück, aber vergessen Sie nicht, ihn gemäß der spezifischen Anforderungen zu überarbeiten und das Datum zu aktualisieren.

Nicht flunkern!

Absolut tabu sind Versprechen, die Sie nicht halten können. Flunkereien zum Thema Fremdsprachenkenntnisse holen Sie spätestens im Bewerbungsgespräch wieder ein. Das gilt ebenso für Angaben über IT-Kenntnisse oder außergewöhnlich klingende Hobbys. (Mehr zum Thema Hobbys im Lebenslauf finden Sie hier.)

Erleichtern Sie dem Personaler seinen Job, indem Sie sich in Ihrem Lebenslauf auf das Wesentliche beschränken und Ihre Bewerbung auf Vollständigkeit prüfen – damit bleiben Sie in guter Erinnerung und machen somit die ersten Punkte auf dem Weg zur neuen Stelle.

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 21.10.2014:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 21.10.2014:

      Dieser Eintrag wurde am 16. Juli 2008 um 12:23 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Lebenslauf wie. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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