Initiativbewerbung

Eine Bewerbung ohne Bezug auf eine konkrete Stellenanzeige heißt Initiativbewerbung. Der Bewerber unternimmt hierbei den ersten Schritt im Bewerbungsprozess, anstatt auf eine Stellenanzeige zu reagieren.
Nicht zu verwechseln ist eine Initiativbewerbung mit der sogenannten Blindbewerbung. Der Unterschied liegt vor allem in der geleisteten Arbeit vor der Versendung der Bewerbungsunterlagen – Initiativbewerbungen setzen immer die Suche nach Informationen voraus.

InitiativbewerbungAussicht auf Erfolg besteht bei einer Initiativbewerbung sowohl bei kleinen und mittleren Unternehmen, als auch bei Großunternehmen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen schreiben oft nicht alle Stellen aus; bei Großunternehmen demonstriert man mit einer Initiativbewerbung Selbstbewusstsein, Engagement und Motivation. Weitere Vorteile einer Initiativbewerbung ergeben sich aus den Tatsachen, dass mit wenig Konkurrenz zu rechnen ist und der Bewerbung somit mehr Beachtung zukommt.

Bevor man den gewünschten Arbeitgeber findet und sich über ein konkretes Unternehmen informiert, sollte man sich jedoch darüber klar werden, in welcher Unternehmensform man sich am besten aufgehoben fühlt. Während bei Kleinunternehmen oft individuelle Leistung im Vordergrund steht, herrscht bei Großunternehmen ein hohes Maß an Anonymität. Dagegen trumpfen letztere oft mit höheren Gehältern und Zusatzleistungen auf. Im öffentlichen Dienst ist der Verlauf der beruflichen Laufbahn weitgehend linear und vorherbestimmt , dafür gibt es feste Arbeitszeiten und planbare Arbeitsbelastung.

Ist die Entscheidung für eine bestimmte Unternehmensform getroffen, kann die Suche nach konkreten Unternehmen zum Beispiel auf StepStone.de beginnen.
Nachdem durch ein vorheriges Telefonat mit dem Unternehmen geklärt wurde, ob grundsätzlicher Bedarf besteht, gilt es nun, die Auswahl zwischen einer Bewerbungsmappe oder einer Kurzbewerbung zu treffen. Letztere enthält nur das Bewerbungsschreiben und den tabellarischen Lebenslauf. Empfehlenswert ist sicherlich die Wahl der Bewerbungsmappe; den Kostenfaktor kann man durch eine gründliche Vorauswahl der Unternehmen limitieren.
Dass es sich bei Ihrer Bewerbung um eine Initiativbewerbung handelt, ist dem Arbeitgeber bereits daraus ersichtlich, dass Sie sich auf keine Stellenausschreibung beziehen. Vermeiden Sie also den Begriff „Initiativbewerbung“ im Betreff ihres Bewerbungsschreibens. Das Anschreiben selbst kann dabei relativ frei formuliert sein, da es sich nicht auf eine Stellenanzeige bezieht – dies kann man dazu nutzen, die individuellen Stärken noch mehr hervorzuheben. Ansonsten gilt es, sich an die allgemeinen Vorlagen eines Bewerbungsschreibens zu halten.

Der Erfolg einer Initiativbewerbung hängt neben der korrekten inhaltlichen und formalen Gestaltung zu einem großen Teil auch von dem tatsächlichen Bedarf der Firmen ab. Hier sollte man keine Wunder erwarten. Dennoch bietet die Initiativbewerbung die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu Unternehmen zu sammeln, bei denen Sie sich bereits durch Fleiß und Eigeninitiative bewiesen haben.

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 19.09.2014:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 19.09.2014:

      Dieser Eintrag wurde am 17. Dezember 2010 um 09:28 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) wie bewerben. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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