Vorlage: Anschreiben für die Bewerbung als Personalmanagerin (Initiativbewerbung)
Erfahrene Personalverantwortliche entscheiden in nur wenigen Augenblicken, ob Ihre Bewerbung vielversprechend ist oder nicht. Sorgen Sie deshalb dafür, dass der Personaler an Ihrem Anschreiben haften bleibt. Die Experten von StepStone zeigen Ihnen anhand kommentierter Beispiele, wie das optimale Bewerbungsschreiben aussieht, diesmal am Beispiel einer Initiativbewerbung als Personalmanager.
Initiativbewerbung für Ihr Personalmanagement
Guten Tag Frau …,
Sie suchen eine Mitarbeiterin mit …
- fundiertem Wissen im operativen Personalmanagement,
- mehrjähriger Auslandserfahrung,
- Hands-on-Managementansatz,
- hoher Belastbarkeit und Flexibilität,
- sicherem Auftreten,
- Serviceorientierung im Denken und Handeln?
Sie haben sie gefunden!
Ich biete all das und darüber hinaus ein Prädikatsexamen sowie Erfahrung in der Führung zweier kleiner Teams: eines im Job und eines daheim (ich habe zwei schulpflichtige Kinder). Diese Erfahrung würde ich gerne Ihrem Unternehmen zur Verfügung, das mir als etabliertes Markenunternehmen bereits seit Jahren bekannt und sympathisch ist.
Ist Ihr Interesse geweckt? In einem persönlichen Gespräch erzähle ich Ihnen mehr über die Dinge, die mich ausmachen und die ich künftig gerne in Ihrem Unternehmen einbringen möchte.
Mit besten Grüßen (Name)
Kommentar:
Dies ist ein außergewöhnliches Anschreiben, das sicherlich auffällt und in Erinnerung bleibt.
Aus dem Text geht zu wenig hervor, welche Vorstellung die Bewerberin von ihrer zukünftigen Position hat. Ähnlich prägnant wie ihre Erfahrungen sollte sie auch auch die Ziele für die berufliche Zukunft formulieren.
Die Darstellung ihrer persönlichen Eigenschaften ist lieblos und ungenau. Auch fehlen für die Personalarbeit wesentliche persönliche Stärken wie Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis oder Kommunikationsstärke.
Leider geht die Bewerberin nicht näher darauf ein, warum sie gerade in diesem Unternehmen arbeiten möchte. Aussagen wie „Ihr Unternehmen ist mir seit Jahren bekannt und sympathisch“ zeigen, dass sie sich nur oberflächlich mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Das macht keinen guten Eindruck! Hier sollten unbedingt konkrete Gründe genannt werden, warum genau dieser Arbeitgeber für die Bewerberin attraktiv ist.
Schlagwörter zu diesem Artikel:Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 04.02.2012:
Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 04.02.2012:




Super Informationen verpackt in einem tollen Design.
Schön, daß es diesen Service gibt.
Trotzdem eine Frage. Gibt es denn auch Beispiele für den größten Teil der Bevölkerung – die Produzierer aller Waren!? Oder sitzt ganz Deutschland in Büros?
Danke-Bitte.
Diese seite ist genauso interessant wie informativ. Viele Grüße!
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ja finde ich ebenso, gut ist diese Seite schon, aber oft habe ich das Gefühl
alle arbeiten nur noch in Büros.
an Heike Suß
es sitzt nicht ganz Deutschland in Büros
Wichtig bei jedem Anschreiben ist aber dem Arbeitgeber zu zeigen, was man kann bzw. was man bei ehemaligen Arbeitgebern gemacht hat.
In der Fleisch verarbeitenden Branche beispielsweise.: Kenntnisse in der Grob- und/oder Feinzerlegung, Verarbeitung des Fleisches zur Wurst, welche Maschinen man ggf. eingerichtet hat für verschiedene Wurstsorten usw…. oder der Bäcker, der halt Brötchen Brot und andere Leckereien herstellt… oder im Elektronikbereich: “bei bei der Firma xy KG habe ich…dies und jenes verlötet” (oder was auch immer) usw.
einfach mal in den Vorlagen stöbern (kopieren sollte man es eh nicht) und gucken ob man es für sich persönlich nicht “umbasteln” kann… :-)