Hobbys im Lebenslauf

Die meisten Personaler schauen sich zuerst den Lebenslauf einer Bewerbung an, denn hier sind die wichtigsten Informationen über den Bewerber auf den Punkt gebracht. Der Lebenslauf ist somit das Aushängeschild Ihrer Bewerbung. Gleichzeitig lauern hier einige Fehlerquellen. Wir geben Tipps, wie Sie Patzer im Lebenslauf vermeiden.

Viele Bewerber stellen sich die Frage, wie sie mit Angaben zum Thema Hobby umgehen sollen. Wie für Ihre gesamte Bewerbung gilt: Fassen Sie sich kurz. Und vor allem: Bleiben Sie bei der Wahrheit. Ein kurzer Plausch über Hobbys wird bei Bewerbungsgesprächen oft genutzt, um den Einstieg zu entkrampfen. Holt Sie hier die ein oder andere Flunkerei wieder ein, kann das sehr peinlich werden und wirft ein schlechtes Licht auf Sie.

Die häufigsten Fehler bei Hobbys im Lebenslauf

Durch Informationen über Hobbys bekommt der Personalentscheider einen ersten Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers. Allerdings verdient es nicht jede Freizeitbeschäftigung, im Lebenslauf genannt zu werden. Neben nicht wahrheitsgemäßen Angaben gibt es zahlreiche weitere Fehler, die Bewerber beim Thema Hobbys im Lebenslauf machen. Dazu gehören zum Beispiel Angaben über eine zu hohe Zahl an Interessen. Personaler fragen sich in so einem Fall, wie Sie die Zeit für Ihre Arbeit aufbringen wollen, da Ihr Privatleben offenbar all Ihre Energie in Anspruch nimmt. Langweilen Sie zudem nicht mit Floskeln wie Lesen oder fremde Kulturen. „Derlei Interessen sollten vorausgesetzt werden dürfen“, so Maria Nevado, Regional Recruitment Manager des Online-Stellenportals www.stepstone.de.

Idealerweise steht das im Lebenslauf angegebene Hobby in Verbindung zum Job, wird allgemein als positiv angesehen und birgt kein zu hoes Verletzungsrisiko. „Generell wird die Rubrik Hobbys und Interessen im Lebenslauf völlig überbewertet“, so Maria Nevado. „Die meisten Punkte sammeln Sie nach wie vor mit einer guten Ausbildung und praktischer Erfahrung.“

Mit interessanten Hobbys können aber in erster Linie Berufseinsteiger punkten, da sie in der Regel nicht über allzu viel Berufserfahrung verfügen. Personaler versuchen so herauszufinden, ob der junge Bewerber möglicherweise schon Verantwortung übernommen hat. Hobbys, die das untermauern, können beispielsweise das Trainieren einer Sportmannschaft oder eine ehrenamtliche Tätigkeit sein.

Im Zweifelsfall: Weglassen!

Lassen Sie im Zweifelsfall Aussagen zu Ihren Steckenpferden im Lebenslauf weg. Denn: Letztendlich wird die Relevanz des Hobbys von Personaler zu Personaler unterschiedlich bewertet. Im besten Fall treffen Sie genau den Geschmack des Chefs, der zufällig Ihre Begeisterung für das Fallschirmspringen oder das Schachspielen teilt. Das erleichtert den Einstieg in das Bewerbungsgespräch – der Job ist Ihnen dadurch allerdings noch längst nicht sicher.

Weitere Tipps rund ums Thema Lebenslauf und Bewerbung finden Sie auf www.stepstone.de.

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 29.07.2010:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 29.07.2010:

      Dieser Eintrag wurde am 16. Juli 2008 um 11:49 Uhr von A. Grzesiczek veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Tipps zum Lebenslauf. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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      5 Kommentare zu diesem Artikel

      1. Mausi24

        Danke, hat der Artikel hat mir sehr weitergeholfen.

      2. Lisa18

        ich bedanke mich für den Artikel!

      3. Hermann F. Bergheimer

        Ich bin in der Ausbildung/Umschulung Jugendlicher/Arbeitsloser tätig. Ich werde Sie, bzw. Ihre WEB-Site weiterempfehlen. Da das Lesen einer Web-Site doch enorme Konzentration erfordert, gerade bei Jugendlichen, meine Frage, gibt es so etwas auch in gedruckter Kurzform mit den entsprechenden Angaben zu den Links?

        Ich danke Ihnen!

        Hermann F. Bergheimer
        Wirtschaftsinformatiker

      4. Karima

        Danke, der Artikel hat mir sehr weiter geholfen.

      5. Arbeitsloser37

        Ich bedanke mich für den Artikel. Ich habe in den letzten zwei Jahren schon über 200 Bewerbungen geschrieben und immer wieder Absagen erhalten. Durch den Artikel bin ich mir sicher, bei den Hobby-Angaben viel falsch gemacht zu haben. Ich habe viel zu viele Hobbys angegeben. Wenn man lange Zeit arbeitslos ist, hat man eben viel Zeit und kann viel unternehmen. Ich werde keine Hobbies mehr angeben. Vielleicht hilft es ja was… Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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      29.7.2010

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