Die peinlichsten Ausrutscher der Bewerber
Bewerber, die es bis ins Bewerbungsgespräch geschafft haben, sind meist sehr erleichtert. Leider wird dann zu oft vergessen, dass es einige peinliche Fehler zu vermeiden gilt. Nichts ist ärgerlicher als ein Jobinterview, das wegen mangelnder Vorbereitung oder peinlichen Benehmens zur Pleite für den Bewerber wird.
Neben vielen qualifizierten Bewerbern, die gewissenhaft ihre Unterlagen erstellen und sich zielgerichtet auf das Jobinterview vorbereiten, klagen Personaler immer wieder auch über Kandidaten, die sich dem Bewerbungsprozess unvorbereitet und naiv stellen. Besonders ärgerlich ist das im Vorstellungsgespräch, denn wer durch seine Unterlagen überzeugt hat, sollte nicht durch vermeidbare Fehler im Gespräch scheitern. Wir haben einige Beispiele gesammelt, die leider in der Bewerbungspraxis immer wieder vorkommen.
Die Liste der peinlichsten Ausrutscher der Bewerber
- Unpünktliches Erscheinen
- Die Visitenkarte des derzeitigen Arbeitgebers austeilen
- Notizblock und Stift mit Logo des derzeitigen Arbeitgebers benutzen
- Fragen zu Arbeitszeit, Konditionen und Gehalt stellen
- Mit Wissen über den Gesprächspartner prahlen: „In Open BC habe ich gelesen, dass Sie auch erst seit kurzer Zeit in dieser Position sind. Haben Sie Ihre Einarbeitung als ausreichend empfunden?“
- Die Gesprächsführung übernehmen: „Wie würden Sie sich als Vorgesetzten beschreiben?“
- Übertriebene Schüchternheit und Zurückhaltung, kein Augenkontakt und leise Stimme, verschlossene Körperhaltung wie verschränkte Arme oder Sitzen auf den Händen etc.
- Übertriebenes Selbstbewusstsein, Gesprächspartnern ins Wort fallen, ausladende Gesten und sehr lässige Körperhaltung wie hinter dem Kopf verschränkte Hände
- Unangemessene Kleidung, ausgetretene/schmutzige Schuhe, auffälliger Schmuck, ungepflegte Haare
Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 04.02.2012:
Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 04.02.2012:




da waren doch ein paar gute Tipps dabei (logo des derzeitigen arbitgebers, ist dies wirklich so kritisch?) , die ich noch nicht kannte. vor allem beispiele sind sehr hilfreich.
Nein, das Logo ist nicht richtig kritisch, eher eine kleine Peinlichkeit die Sie sich ersparen sollten.
Ich wollte mich für ein Praktikum bewerben und diese Tipps sind ja hammer. (Ich bin erst 14, da muss ich ein bisschen Jugendspache benutzen ;)
Ich finde nicht, dass es unangebracht ist, sich nach den Arbeitszeiten, -konditionen und dem Gehalt zu erkundigen. Gerade in kleineren Unternehmen gibt es, im Gegensatz zu großen Konzernen (wo man ruhig auch erst im zweiten Gespräch darauf kommen kann), oft tatsächlich nur ein Vorstellungsgespräch. Wenn das so ist, sollte man durchaus dafür sorgen, dass in diesem Gespräch auch alle relevanten Dinge besprochen werden. Dazu gehören neben den Fähigkeiten des Bewerbers auch die Angebote, die das Unternehmen dem Bewerber macht. Schließlich können diese ja für den Bewerber entscheidungsrelevant sein.
Vor diesem Hintergrund ist es gegen Ende des Gesprächs (als Gesprächseinstieg sollte man derlei Fragen tatsächlich nicht wählen) absolut legitim über Arbeitszeiten, Gehalt und andere Konditionen zu sprechen. Letztlich hat die Abhandlung dieser Themen für beide Seiten den Vorteil, hinterher einschätzen zu können, ob man mit seinen Vorstellungen etwa auf einer Ebene steht oder sich gegebenenfalls noch annähern/ einigen muss.
LG,
Jeanette
Ich stimme voll und ganz Jeanette zu. Denn es gibt oft kein 2tes Gespräch wo man nachhacken kann und man macht oft seine Entscheidung vom Gehalt abhängig.
Ich z.B. hatte eine Stelle angeboten bekommen bei der ich nen 2ten Haushalt hätte führen müssen und als ich die Gehaltsvorstellung meines potentiellen Arbeitgebers durchrechnete, kam ich zu dem Entschluss dass es sich nicht rentiert da am Ende vom Monat vielleicht gerade 100 Euro übrig blieben. Ich hatte echt nicht viel eingerechnet was Essen und Kleidung angeht. Aber mir wären lediglich diese 100 Euro geblieben um mir echt mal Luxus zu gönnen und vielleicht in Urlaub zu fahren und wenn ich Monate/Jahre lang sparen müsste um mir eine größere Anschaffung/Luxus sowas wie neues Auto oder Urlaub dann würde ich echt überdenken ob ich die Stelle dann annehmen würde. Von dem her ist es echt wichtig solche Dinge schon zu besprechen. Denn es ist menschlich, denn der Chef will leben und ich brauch auch nen gewissen Standart um zu leben.
….ich hatte nicht einmal weggehen am Wochenende mit eingerechnet oder wenn man einfach mal was trinken geht. – Und mit diesem neuen Auto meine ich auch nicht einen Luxuswagen oder Neuwagen sondern nen guten alten Gebrauchten der einigermaßen vernünftig ist.
Diese seite ist wirklich perfekt ;)
Wer nicht nach dem Gehalt fragt, kauft die Katze im Sack! Es ist längst kein Tabu mehr, nach dem Gehalt zu fragen. Manche Arbeitgeber erwarten die Frage sogar von potentiellen Arbeitnehmern. Man kauft ja nicht einmal im Supermarkt ein, ohne sich nicht vorher über den Preis eines Produktes zu informieren. Das wichtigste ist bei den Gehaltsvorstellungen: Man sollte sich nie unter Wert verkaufen, aber auch keine überzogenen Forderungen stellen.
Hey also ich find die seite echt gut. Ich bin jetzt 14 und in der 9ten klasse, das heißt ich muss mich jetzt bewerben. Deshalb finde ich es sehr gut! Tipps kann man echt immer gebrauchen. :-)
ohoh
ich bin schon 1000 mal zu spät gekommen