Das optimale Bewerbungsschreiben – eine Checkliste für den Weg zum Vorstellungsgespräch
Ihr Bewerbungsschreiben ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Job. Dabei ist es entscheidend, im Bewerbungsschreiben eigene Stärken gezielt zu vermitteln und das Interesse an der eigenen Person zu wecken. Das Ziel ist klar: eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Worauf Sie achten sollten, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengefasst.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 1
Haben Sie einen konkreten Ansprechpartner? Bewerbungsschreiben mit der Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ werden sofort aussortiert. Richten Sie Ihr Bewerbungsschreiben an eine Person – im besten Fall an den Personalmanager.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 2
Hat jemand Ihr Bewerbungsschreiben auf Verständlichkeit und Rechtschreibung hin überprüft? Vier Augen sehen mehr als zwei und oft haben Sie nach einer intensiven Arbeitsphase den Blick für die einfachen Fehler verloren. Lassen Sie Ihr Bewerbungsschreiben also immer von einer zweiten oder dritten Person checken.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 3
Haben Sie Ihre wesentlichen Stärken in den ersten Absätzen des Bewerbungsschreibens untergebracht? Über den Erfolg eines Bewerbungsschreibens entscheiden zumeist die ersten beiden Sätze. Bringen Sie Ihre wesentlichen Stärken früh an den Mann.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 4
Wird dem Personalentscheider mit wenigen Blicken auf das Bewerbungsschreiben deutlich, was Sie leisten können und wo Ihre persönlichen Stärken liegen? Oft entscheiden Personalmanager innerhalb von Sekunden, ob ein Bewerbungsschreiben gut genug ist, um in die nächste Runde des Auswahlverfahrens zu kommen. Sie müssen das Bewerbungsschreiben also so formulieren, dass Ihre Stärken auf den ersten Blick erkennbar sind.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 5
Haben Sie geforderte Soft Skills im Bewerbungsschreiben mit Tatsachen belegt? Behaupten kann jeder viel! Erst wenn Sie die erwünschten Fähigkeiten in Bereichen wie Teamfähigkeit und Sozialverhalten nachweisen, punkten Sie.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 6
Haben Sie einen Bezug zum Unternehmen hergestellt? Vermeiden Sie auf jeden Fall, ein Standard-Bewerbungsschreiben an mehrere Unternehmen zu schicken. Jedes Unternehmen will wissen, warum Sie sich ausgerechnet hier bewerben. Ein individuelles Bewerbungsschreiben gewinnt. Führen Sie immer gute Argumente an, die Sie gerade für dieses Unternehmen interessant machen, und zeigen Sie, dass Sie sich mit Ihrem potenziellen Arbeitgeber beschäftigt haben.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 7
Wird deutlich, welchen Vorteil das Unternehmen von Ihrer Mitarbeit haben würde? Nicht nur Ihre Karriere soll durch Ihre Einstellung einen Schub bekommen, auch das Unternehmen will von Ihnen profitieren. Stellen Sie kurz und knapp dar, welcher Mehrwert mit Ihrer Einstellung verbunden ist.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 8
Haben Sie vermieden, Stationen aus dem Lebenslauf aufzulisten? Im Bewerbungsschreiben ist kein Platz für Ihre Vita – dafür erstellen Sie den Lebenslauf.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 9
In vielen Stellenanzeigen werden Sie aufgefordert, Ihre Gehaltsvorstellungen mitzuteilen. Haben Sie das getan? Wird die Angabe von Gehaltsvorstellungen gewünscht, handelt es sich um keine Bitte, sondern um einen Standard, den Sie im Bewerbungsschreiben einhalten müssen, wenn Sie nicht riskieren möchten, dass man Ihre Bewerbung aussortiert.
Das optimale Bewerbungsschreiben – Check 10
Beenden Sie Ihr Bewerbungsschreiben immer mit der Bitte um ein persönliches Vorstellungsgespräch. Das ist das Hauptziel, das Sie mit Ihrer Bewerbung verfolgen.
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Schlagwörter zu diesem Artikel:Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 29.07.2010:
Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 29.07.2010:
21 Kommentare zu diesem Artikel
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29.7.2010
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“Bewerbungsschreiben mit der Ansprache ‘Sehr geehrte Damen und Herren’ werden sofort aussortiert.”
Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Ich glaube, man sollte sowas nicht schreiben wenn es nicht stimmt!
Guten Tag,
Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier immer die Regel.
Grundsätzlich sollten Sie aber in Ihrem Bewerbungsschreiben immer einen konkreten Ansprechpartner adressieren. Formulierungen wie “Sehr geehrte Damen und Herren” erzeugen den Eindruck, dass Sie eine so genannte Blindbewerbung verschickt haben – also ein identisches Anschreiben an mehrere Unternehmen. Schlußfolgerung des Personalers: Der Kandidat hat sich nicht ausreichend mit unserem Unternehmen auseinander gesetzt.
Manche Unternehmen nennen absichtlich keinen Ansprechpartner in Ihren Stellenausschreibungen, da sie wissen wollen, ob ein Kandidat die notwenige Eigeninitiative aufbringt, den Namen selbst herauszufinden.
Daher, der gut gemeinte Rat: Wenn Sie den entsprechenden Namen nicht wissen, nutzen Sie die Chance beim Unternehmen Ihrer Wahl anzurufen. So können Sie schon einmal einen persönlichen Kontakt zum entsprechenden Personalmanager aufbauen. Hinterlassen Sie dabei einen guten Eindruck, wird er sich beim Empfang Ihrer Unterlagen sicher an Sie erinnern. Und das ist sicher kein Nachteil.
Viel Erfolg wünscht
das bewerbungs.de-Team
Meine Erfahrung bezüglich einer anonymisierten Bewerbung ist da auch anders. Steht kein Verantwortlicher mit Namen und Telefonnummer in der Bewerbungsanschrift, dann bedeutet das meines Wissens, das diese Arbeitgeber nicht von hunderten Spontananrufen im Vorfeld genervt werden wollen.
Punkt 5 und 6 sind identisch.
Dazu auch meine Frage zu Punkt 5. Wie soll man denn bitte seine Softskills belegen können? Es gibt ja keine Zertifikate dafür?
Ich denke das man softskills wie Teamfähigkeit anhand der Kopfnoten,die seit diesem Jahr auf dem Zeugnis erscheinen,belegen kann,oder nicht??
also softskills kann man finde ich sehr gut belegen. ich beispielsweise bin tischtennisspsieler und wenn man in den doppeln nicht perfekt mit seinem partner agiert, dann verliert man. und dass möchte natürlich keiner gerne. also kann man z.b. sein sport mit reinbringen, dass kommt immer gut, außerdem erkennt der aubilder dann, dass man nicht so ein couch-potato ist und was in seiner freizeit auf die beine stellt. und vielleicht, erkennt er auch, dass man was für seine gesundheit macht und man seltener krank ist. (vll sollte man solche beispiele weglassen, wenn man kampfsptler ist, sonst kann dass mit der gesundheit auch ganz schnell nach hinten losgehen=))
Ich denke die Kopfnoten sind nicht so aussagekräftig wie Projekte, bei denen man seine Teamfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Soziales Engangement kann sich zB in Mitarbeit bei Organisationen wie AStA oder StuPa zeigen, oder wenn man mal Shcülersprecher war.
na klar, dass du schülersprecher warst, würde ich allerdings nur in der bewerbung bei verdi erwähnen.
Wenn die Gehaltsvorstellung gefordert wird, sollte man die Angabe in netto oder brutto machen??
Die Gehaltsvorstellungen werden in brutto angegeben. Am besten eine Spanne angeben. z.B. “Meine Gehaltsvorstellung liegt zwischen 1.200,-€ und 1.500,-€ brutto.”
muss man das Monatsgehalt angeben oder jährliche Vergütung?
eure kommentare helfen mir alle nicht weider.
leiter, diese gommendare.
Hallo ich hab da mal ne frage wie könnte man in einer Bewerbung formulieren das man bald in den Ort zieht, da meine Freundin noch ein Jahr in Dortmund zur Schule geht und dann bei mir in Aurich/Emden, Ostfriesland eine Ausbildung machen möchte???
oder gehört das gar nicht in das Anschreiben???
wenn ja wo gehört das hin und könntet Ihr mir ein Beispiel geben, wie man so ein Satz formulieren könnte?
mit freundlich Grüßen Christian
Wenn du mich fragst, ist es nicht von Vorteil, deine Freundin als Grund deines Umzugs anzugeben. Im Falle einer Trennung könntest du ja (in den Augen des potentiellen Arbeitgebers) ebenso schnell wieder wegziehen wollen.
Du solltest dich auf das betreffende Unternehmen konzentrieren. Informiere dich vorab im Internet über das Unternehmen und stelle heraus, dass du bei genau diesem Unternehmen arbeiten und aus diesem Grund auch gern in die Region ziehen möchtest.
So hat mein Freund das jedenfalls gemacht und jetzt auch nen ziemlich guten Job bekommen :)
Zum Thema Kopfnoten: Ich glaube nicht, dass Kopfnoten in erster Linie ausschlaggebend für den Arbeitgeber sind. Arbeitszeugnisse aus Praktika und Nebenjobs sind aussagekräftiger und auch Freizeitaktivitäten (Mannschaftssportarten, Jugendgruppenleiter, usw.) können die Softskills unterstreichen.
Zum Thema Gehaltsvorstellungen: Ich habe mal gelesen, dass Gehaltsvorstellungen im Jahresbrutto angegeben werden sollen. Nettoangaben sind meiner Meinung nach Schwachsinn, da jeder Arbeitnehmer andere Abzüge hat. Falls der Arbeitgeber gezielt nach dem Monatsbrutto fragt, sollte man natürlich das angeben.
Zum Thema Anrede: Hier war nur gemeint, dass man den direkten Ansprechpartner wählen sollte, sofern das möglich ist. Hat man keinen direkten Ansprechpartner, wie z.B. bei vielen Ausschreibungen im öffentlichen Dienst, so muss man natürlich die allgemeine Form wählen. Bei Institutionen, die ohnehin streng nach Vorgabe die Bewerber auswählen, ist die Anrede dann auch eher nebensächlich.
Liebe Grüße,
Marion
Zu Check 1: Es ist meiner Meinung nach riskant bei Stellenausschreibungen ohne Angabe eines direkten Anspechpartners in der Grußformel einfach den Personalchef anzusprechen. Vor allem bei größeren Firmen ist häufig der Leiter der Abteilung mit der vakanten Stelle für die erste Sichtung der Bewerbungen zuständig, weil der die Kompetenzen der Kandidaten am besten einschätzen kann. Außerdem stimme ich mit Christoph Blome überein, dass Firmen nicht mit unzähligen Nachfragen genervt werden wollen.
wie nehme ich Bezug auf das Unternehmen.
Ich möchte mich in einem Architekturbüro bewerben, mit einem Bachelorabschluss.
Mir ist allerdings nicht ganz klar wie ich diesen Bezug herstelle, wobei dem Unternehmen ja auch klar seien muss, dass ich mich nicht nur bei ihnen bewerbe.
Check 5 und check 6 sind identisch überein!
In einigen Checks sind klare Fehler definiert, die jeder tunlichst vermeiden sollte.
Erstens ich beWerbe mich nicht von etwas weg – sondern zu. Deshalb die Floskel mit, “ich bewerbe mich auf…. ” – Was sonst.
Ich habe festgestellt, dass lange Aufsätze wenig sinnvoll sind, denn in Kürze liegt die Würze – kurze, präzise und genaue Angaben. Es soll dem Personaler auch schmackhaft beigebracht werden…, frei nach dem AIDA Prinzip.
Erst im Interview die Softskills anhand von Beispielen belegen, sofern dies gewünscht wird.
Viel Erfolg
Meiner Meinung nach: most of the HR peoples are inexperienced namely what’s going on in reality, business, and world. Pretty boring stuff, however, you don’t have a chance, or let say, very few of them to get into business. I’ll probably write once a handbook about Germans way to get into job. There is a lot of advantages and dissadavanteges…
Ich bin mit Mariam ganz einig. HRs konzentririen sich am meistens darauf, Jobsuchenden in ihren Spiele, die sie an Uni’s gelernt haben, heranzuziehen um zu ihren Arbeitsgeber zeigen zu koennen, dass sie arbeiten. Und diese haben zugleich keine Ahnung, was eigentlich im ihren Unternehmen mit Business gescheht und welche Eigenschaften ausser ‘Freundlichkeit, Fleissigkeit usw’ ein Kandidat wirklich haben soll, um dem Unternemen wirklich einen Profit mit seiner Taetigkeit zu bringen. Also, welcherweise kann ein Psychologe einen Elektriker oder einen Disigner pruefen ? …