Bewerbungsmappe: Aufbau und Aussehen

Gut strukturierte BewerbungsmappeDie Bewerbungsmappe ist Ihre Visitenkarte. Mit ihrer Hilfe überzeugen Sie von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, um eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, Einstellungstest oder Assessment-Center zu erhalten. Da in größeren Unternehmen bis zu mehrere hundert Bewerbungsmappen pro Woche bearbeitet werden, sorgen hier schon kleinste Fehler oder Abweichungen im Aufbau der Bewerbungsmappe dafür, dass Ihre Unterlagen ungelesen aussortiert werden.

Für eine korrekte Bewerbung ist die formale und inhaltliche Gestaltung daher essentiell. Schließlich stellen Unternehmen hier konkrete Anforderungen. Um einen qualitativ hochwertigen Aufbau der Bewerbungsmappe sicherzustellen, sind dabei einige Regeln zu beachten:
Das Zurückgreifen auf Klemm- und Schnellhefter sowie Klarsichtfolien ist nicht zu empfehlen; Bewerbungsmappen aus farbigen Karton dagegen heben sich von anderen Bewerbern ab – hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Schreibwarengeschäfte bieten eine nahezu unendliche und letztendlich auch unübersichtliche Vielfalt an Vorlagen an. Dabei sollte man jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass auch das extravaganteste Design nicht über Form- oder Inhaltsfehler hinwegtäuschen kann. Ein guter Richtwert ist, dass der Aufbau der Bewerbungsmappe Ihrem Charakter, dem Beruf und der ausgeschriebene Stelle entsprechen sollte.

Ein vollständiger Aufbau der Bewerbungsmappe umfasst in jedem Fall das lose beigelegte Bewerbungsschreiben, wahlweise ein Deckblatt mit Lichtbild, den Lebenslauf (mit Lichtbild, wenn kein Deckblatt vorhanden ist) und weitere Anlagen. Diese können aus Referenzen, Arbeitszeugnissen, Praktikumsbescheinigungen, Zeugnis der Berufsqualifizierung, sowie Weiterbildungen und Zertifikaten bestehen. Sollten diese Anlagen umfangreicher ausfallen, ist es üblich, ein Anlagenverzeichnis hinzuzufügen. Achten Sie darauf, dass alle Unterlagen auf dem neuesten Stand sind.

Besondere Sorgfalt beim Aufbau der Bewerbungsmappe sollten auch dem formalen Teil zukommen: Flecken, Knicke oder mangelhafte Ausdrucke sind unter allen Umständen zu vermeiden; sämtliche Zeugnisse sind stets nur in Kopien beizulegen. Da Unternehmen in der Regel den Einzelblatteinzug verwenden, um Ihre Bewerbungsunterlagen zu vervielfältigen, ist von doppelseitig bedruckten oder gar gelochten Unterlagen abzuraten.
Desweiteren sollten alle Unterlagen nur einmal verwendet werden – ein geschultes Auge in der Personalabteilung erkennt sofort, wenn alte Unterlagen erneut verwendet wurden.

Neben dem eigentlichen Aufbau der Bewerbungsmappe sollte auch der Umschlag sorgfältig ausgewählt und gestaltet sein. Adressen auf Etiketten und eine aktuelle, einzelne Briefmarke mit ausreichend Porto auf einem mit Papprücken verstärkten DIN-A4-Umschlag runden eine hervorragende Bewerbung perfekt ab; der Versand erfolgt auf dem ganz normalen Postweg.

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      Dieser Eintrag wurde am 16. Dezember 2010 um 09:13 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) wie bewerben. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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