Bewerbungsfoto: Wie geht es richtig?

Gute BewerbungsfotosDas Bewerbungsfoto ist der Blickfang auf dem Deckblatt. Mit einem professionellen Bewerbungsfoto unterstreichen Sie ihre Persönlichkeit und machen den Betrachter im besten Fall neugierig, Sie kennenzulernen und mehr über Sie zu erfahren. Natürlich müssen auch die anderen Unterlagen ihrer Bewerbung einen guten Eindruck hinterlassen. Auch ein perfektes Bewerbungsfoto gleicht andere Fehler nicht aus.

Theoretisch haben sich mit dem Inkrafttreten des Allgemeinen

Gleichbehandlungsgesetzes im August 2006, das die Arbeitgeber dazu verpflichtet, Mitarbeiter und Bewerber nicht aufgrund des Geschlechtes, der Religion, der Weltanschauung, des Alters, der sexuellen Identität, einer Behinderung oder der ethnischen Herkunft zu beachteiligen, auch die Rahmenbedingungen des Personalauswahlverfahrens geändert. In der Praxis erwarten aber auch heute noch viele Unternehmen stillschweigend ein Bewerbungsfoto; grundsätzlich wird eine Bewerbung ohne Bewerbungsfoto tendenziell negativer bewertet. Einzelne, international orientierte Großunternehmen weisen allerdings bereits ausdrücklich darauf hin, auf ein Bewerbungsfoto zu verzichten.

Wenn Sie Ihren Unterlagen ein Bewerbungsfoto beifügen möchten, sollten Sie genau so viel Mühe darauf verwenden wie bei Ihrem gesamten Bewerbungsschreiben. Sollte es Ihr Budget zulassen, ist auf Automatenfotos oder Urlaubsbilder zu verzichten; diese sind von miserabler Qualität und richten in den meisten Fällen mehr Schaden an als sie nutzen. Ein professioneller Fotograf kostet zwar um die 20 € für 4 Bewerbungsfotos, diese sind aber in der Regel gut investiert. Wer noch mehr Geld investiert, erhält für ca. 40 € Porträtaufnahmen, bei denen man ganz individuell ins rechte Licht gerückt wird. Die meisten Fotofachgeschäfte stellen in ihren Schaufenstern Vorlagen von Fotografien aus. Dort können Sie sich einen Eindruck vom Stil des jeweiligen Fotografen verschaffen.
Die am häufigsten verwendete Größe für ein Bewerbungsfoto ist 3,5 x 4,5 cm – also die normale Passfotogröße. Dieses Format ist in den meisten Fällen allerdings zu klein und kann auf dem Deckblatt recht verloren wirken. Für den Lebenslauf dürfen es auch 4 x 5,5 cm, für ein Deckblatt ruhig 5 x 7,5 cm sein. Bei der Wahl eines schwarzweißen oder farbigen Bewerbungsfotos zählt allein Ihr persönlicher Geschmack. Erstere wirken unaufdringlicher und eleganter, letztere können durch unglückliche Farbkombinationen manchmal nicht harmonisch wirken. Kleidung und Frisur sollten Sie der ausgeschriebenen Stelle entsprechend auswählen.

Das Bewerbungsfoto platzieren Sie mit Hilfe von Heftecken, Klebepunkten oder Klebestiften auf dem Deckblatt oder, sollte Ihre Bewerbungsmappe kein Deckblatt enthalten, oben rechts auf dem Lebenslauf. Vergessen Sie dabei nicht, zuvor auf der Rückseite des Bewerbungsfotos Ihren Namen und Ihre Anschrift zu notieren, damit dieses stets auch ihren Bewerbungsunterlagen zugeordnet werden kann.

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      Dieser Eintrag wurde am 22. Dezember 2010 um 15:19 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) wie bewerben. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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