Ab ins Ausland: Bewerben in Italien

Auswandern liegt im Trend. Viele Deutsche zieht es ins sonnige Italien. So verlockend der Gedanke ist – auch hier kann sich niemand das ganze Jahr über dem Dolce Vita hingeben. Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, dauerhaft ins Ausland zu gehen, braucht eine Perspektive in der Arbeitswelt. Wir haben Tipps für den erfolgreichen Einstieg.

Die Stellensuche

Die besten Chancen, auf dem italienischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, bieten sich in der Großstadt. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten in Metropolen wie Mailand oder Rom extrem hoch. Informieren Sie sich vor dem Jobwechsel. Das erspart böse Überraschungen.

Heute empfiehlt sich natürlich die Stellensuche im Internet. Die meisten Anzeigen gibt es auf www.stepstone.it. Fachkräfte finden hier sicher das richtige Angebot. Sucht man einen Job im IT- oder Telekommunikationsbereich, empfiehlt sich die Recherche auf www.lavoro-it.stepstone.it.

Besonders günstig ist die Jobsituation derzeit im IT-Umfeld sowie im Berufszweig Bildung und Erziehung. Insgesamt ist die Arbeitslosenquote in Italien allerdings relativ hoch. Verbessern Sie Ihre Chancen auf den neuen Job auch, indem Sie am besten direkt vor Ort Kontakte knüpfen. In Italien ist eine Vernetzung das A und O. Oft erfährt man so von offenen Stellen, noch bevor sie ausgeschrieben sind.

Sprachkenntnisse

Bild von EricaEin Bewerber, der fließend Englisch spricht, hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen einheimischen Konkurrenten, da vergleichsweise viele Italiener nur unzureichende Englischkenntnisse vorweisen können.

Natürlich sind Italienischkenntnisse ein entscheidendes Einstellungskriterium. Das spiegelt sich auch in den Stellenanzeigen wieder. Stellenbörsen wie www.stepstone.it veröffentlichen Ausschreibungen fast ausschließlich auf Italienisch. „Der Grund liegt auf der Hand: Wer nicht in der Lage ist, die Angebote auf Italienisch zu verstehen, wird es sehr schwer haben, sich in Italien zurecht zu finden“, erklärt Erica Murphy, Produktmanager bei Stepstone Italien. Eignen Sie sich in jedem Fall solide Basiskenntnisse an. Im Arbeitsalltag wird sich Ihr Wortschatz weiter vergrößern.

Lebenslauf und Anschreiben

Auch bei italienischen Personalern punkten Sie mit praktischer Erfahrung. Die ist allerdings nur die halbe Miete. Mindestens ebenso wichtig ist Ihr Bildungsabschluss. Wer zum Beispiel im Marketing arbeiten möchte, benötigt in der Regel einen Hochschulabschluss in entsprechender Fachrichtung. Das gilt für die meisten Branchen.

Wichtig bei der Bewerbung: Ihre Unterlagen müssen optisch einwandfrei und hochwertig sein. Italienische Personaler legen außerdem Wert auf Höflichkeit. Dies sollte sich in der Tonalität der Bewerbung unbedingt niederschlagen. Ansonsten gelten ähnliche Vorgaben wie in Deutschland.

Feste Bestandteile der Bewerbung sind immer das Anschreiben und der Lebenslauf. Im Anschreiben legen Sie Ihre Stärken dar und argumentieren, warum Sie der richtige Kandidat für den Job sind. Beim Lebenslauf sollten Sie bedenken, dass italienische Personaler mit deutschen Begriffen wie Mittlere Reife oder Staatsexamen selten etwas anfangen können. Versuchen Sie dennoch nicht, sie zu übersetzten, sondern geben Sie die deutsche Bezeichnung an und ergänzen Sie diese durch eine knappe italienische Erläuterung. Übrigens: Zeugnisse und Bewerbungsfoto sollten nur beigefügt werden, wenn in der Stellenanzeige darum gebeten wird.

Wer auf ernsthafte Schwierigkeiten beim Verfassen der Bewerbung stößt, kann auf die Dienste von Übersetzungsagenturen zurückgreifen. Kostengünstiger, wenn auch weniger professionell ist die Hilfe von italienischen Muttersprachlern aus dem Bekanntenkreis.

Weitere nützliche Links: www.lavoro-diversity.stepstone.it sowie www.blogonjob.it .

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Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 29.07.2010:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 29.07.2010:

      Dieser Eintrag wurde am 08. Juli 2008 um 16:28 Uhr von StepStone veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Bewerben im Ausland, Tipps zur Jobsuche. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
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      Ein Kommentar zu diesem Artikel

      1. Oskar Schaaf

        Alles was hier steht könnte einfacher, für jeden verständlicher, geschrieben werden. Sie zäumen das Pferd ja auch nicht vom Schwanz auf oder ?

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      29.7.2010

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