Ab ins Ausland: Bewerben in Frankreich

Wer im Ausland arbeitet, verbessert nicht nur seine Sprachkenntnisse, sondern auch die Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Warum nicht in Frankreich einen neuen Karriereabschnitt beginnen? Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen.

Erste Voraussetzung: Der richtige Job. Die Arbeitslosenquote in Frankreich ist im europäischen Vergleich zwar relativ hoch, doch auch hier gilt: Qualifizierte Bewerber haben gute Aussichten auf einen Job. Besonders günstig ist die Arbeitsmarksituation in den Bereichen Sales und IT.

Für ausländische Kandidaten bietet sich die Jobsuche über Online-Stellenbörsen an. Nützlich sind die Website der staatlichen Jobagentur (ANPE) sowie das Angebot auf www.stepstone.fr.

Haben sie die passende Stellenanzeige gefunden, stehen viele Bewerber vor der Frage: Wie bewerbe ich mich richtig? Selbstverständlich auf Französisch. Außerdem legen die Franzosen Wert auf Formalien. Das sollte unter anderem bei der Tonalität der Bewerbung berücksichtigt werden. Im Zweifelsfall ist es ratsam, die höflichere Formulierung zu wählen.

Lettre de motivation

Zu einer vollständigen Bewerbung gehört der Lettre de Motivation, das Pendant zum deutschen Anschreiben. „Auf dieses achten französische Personaler besonders. Es sollte deshalb besonders sorgfältig angefertigt werden, vor allem wenn Sie sich online bewerben“, rät Boris Gourmelen, HR-Manager von Sourcea Frankreich.

Wie der Name verrät, sollte hier vor allem die Motivation des Bewerbers deutlich werden. Unpersönliche Standardschreiben führen nicht zum Erfolg.

Teilweise verlangen französische Arbeitgeber sogar handschriftliche Anschreiben. Ob per Hand oder mit dem Computer verfasst, der Lettre de Motivation muss auf den potenziellen Arbeitgeber zugeschnitten sein.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf umfasst im Idealfall eine DIN-A4-Seite und enthält die wichtigsten Informationen über den Bewerber. Dazu gehören wie in Deutschland die Kontaktdaten, Angaben zur Ausbildung sowie die beruflichen Stationen in chronologischer Reihenfolge. Gerade bei Berufsbezeichnungen ist es schwierig, ins Deutsche zu übersetzen. Übersetzungsfallen können vermieden werden, wenn der deutsche Begriff verwendet und durch eine französische Erläuterung ergänzt wird.

Sprachkenntnisse

Abschließend werden weitere Sprachkenntnisse, Zusatzqualifikation und Hobbys betont. Ein Bewerbungsfoto ist nicht unbedingt erforderlich. Man ist gut beraten, wenn man seine Bewerbungsunterlagen von französischen Muttersprachlern überarbeiten lässt. Sehr hilfreich sind die Dienste von Übersetzeragenturen.

Weitere Links, die die Jobsuche und die Bewerbung erleichtern:

Schlagwörter zu diesem Artikel:

Ausgewählte Jobs auf arbeiten.de vom 04.02.2012:

    Ausgewählte Jobs auf stepstone.de vom 04.02.2012:

      Dieser Eintrag wurde am 23. Juni 2008 um 16:41 Uhr von veröffentlicht und ist Teil der Kategorie(n) Bewerbung im Ausland, Tipps zur Jobsuche. Sie können alle Antworten auf diesen Beitrag durch den RSS 2.0 Feed mitverfolgen.
      Tragen Sie hier bitte Name und E-Mail-Adresse der Person ein, der Sie den Artikel weiterempfehlen möchten.

      Nachfolgendes Feld bitte nicht ausfüllen
      • Share
      Subscribe

      Wie ist Ihre Meinung? Schenken Sie uns Ihren Kommentar!